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	<title>Kommunikonaut</title>
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	<description>Unterwegs in den unendlichen Weiten der Kommunikation</description>
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		<title>Lists killed the Twitter star</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kernbotschaft ist klar. Einfachheit:

Davon entfernt sich Twitter gerade, wie ich fürchte. Ich sehe die Einführung der Listen ein bisschen als den Anfang vom Ende. Für mich liegt die Faszination von Twitter zum großen Teil in der Einfachheit begründet. Anmelden und folgen. So einfach war es bisher.
Langsam wird es aber kompliziert. Richte ich mir Listen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kernbotschaft ist klar. Einfachheit:</p>
<p style="text-align: center;"><a class="aligncenter" title="Einfachheit" href="http://stuffthathappens.com/blog/2008/03/05/simplicity/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-189" title="simplicity" src="http://kommunikonaut.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2009/11/simplicity.jpg" alt="simplicity" width="227" height="438" /></a></p>
<p>Davon entfernt sich Twitter gerade, wie ich fürchte. Ich sehe die Einführung der Listen ein bisschen als den Anfang vom Ende. Für mich liegt die Faszination von Twitter zum großen Teil in der Einfachheit begründet. Anmelden und folgen. So einfach war es bisher.</p>
<p>Langsam wird es aber kompliziert. Richte ich mir Listen ein oder nicht? Wer kommt auf die Listen? Fühlt sich jemand auf den Schlips getreten, der nicht auf den entsprechenden Listen auftaucht? Warum braucht man Listen? Um die 1000 Followees zu sortieren, denen man folgt? Da beißt sich die Katze irgendwie in den Schwanz.</p>
<p>Ich fürchte, Twitter gerät ähnlich wie StudizVZ und Facebook in den Strudel des Feature-Overkill. Bestehenden Nutzern will man noch mehr Features bieten, weil die Fokusgruppen das mal so gesagt haben. Aber schreckt man damit nicht gleichzeitig neue Nutzer ab? Geht das Ganze nicht irgendwann zu sehr zu Lasten der Usability frei nach dem Motto „Profil individualisieren bis zum Abwinken“?</p>
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		<title>Das IKEA-Prinzip im Supermarkt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 14:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Kleine Bundle-Idee für den Food-Einzelhandel – wer sie haben will, nimmt sie mit.
Der Markt Convenience Food ist inzwischen gigantisch. Tiefkühltruhe auf, rein in die Mikrowelle und fertig ist das Frost-Gericht, das zumindest die gleichen Farben aufweist, wie das Foto auf der Packung. Gehört alles schon zum Alltag.
So weit so gut. Was verkauft man nun aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Bundle-Idee für den Food-Einzelhandel – wer sie haben will, nimmt sie mit.</p>
<p>Der Markt Convenience Food ist inzwischen gigantisch. Tiefkühltruhe auf, rein in die Mikrowelle und fertig ist das Frost-Gericht, das zumindest die gleichen Farben aufweist, wie das Foto auf der Packung. Gehört alles schon zum Alltag.</p>
<p>So weit so gut. Was verkauft man nun aber den ganzen LOHAs, die es inzwischen gibt? Bio-Tiefkühlkost? Geht schon mal, der echte Hedonist aber greift dann aber doch lieber zur echten Ware und will noch erfühlen, ob die Kartoffeln auch glücklich groß geworden sind. Was hält der Handel für ihn bereit? Das sogenannte Chilled Food (abgepackte Salate, Gerichte im Kühlregal)? Ist ein Fortschritt, ja. Das gute Gefühl des SelberKochens fehlt aber.</p>
<p>Warum also bietet der Supermarkt um die Ecke nicht wöchentlich vorab zusammengestellte Päckchen an? Inhalt: Alles, was du zum Zubereiten von Gericht XY brauchst, inklusive Rezept. IKEA hat’s doch schon vorgemacht.</p>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li>Der Kunde geht nicht noch zur Konkurrenz, weil er diesen speziellen Zucker, den er für sein neues Rezept braucht, nicht im Sortiment findet.</li>
<li>Kundenbindung: Wenn der Kunde das Rezept der letzten Woche prima fand, wird er wieder kommen. Kunden werden selber Rezeptvorschläge machen. Was will man mehr?</li>
<li>Das Problem des Kunden ist doch eigentlich die Frage „Was koche ich?“. Ich glaube, dass es (außer mir) noch einige andere gibt, die sich diese Frage erst stellen, wenn sie den Einkaufskorb am Arm haben. Warum also keine Lösungen anbieten?</li>
<li>Absatzsteuerung: Endlich ein Weg, diesen sauteuren französischen Senf mal aus den Regalen zu bekommen.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li>Wie immer: Es muss sich jemand drum kümmern.</li>
<li>Mmm, fällt mir keiner ein. Gerne in den Kommentaren.</li>
</ul>
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		<title>Von Gott und Microsoft berufen oder Was ist ein Evangelist?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 11:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>
		<category><![CDATA[text]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stolpert ja immer mal wieder über die Selbstbeschreibung &#8220;Web Evangelist&#8221; und ähnliches, sei es bei Twitter, in Blogs oder Büchern. Mein erster Gedanke war &#8220;Cool.&#8221; Mein zweiter Gedanke war &#8220;Hm. Bedenkliche Nähe zu Religiosität.&#8221; Nun ist die Bezeichnung Evangelist nicht ganz neu, verbreitet sich aber dank Twitter rasend schnell. Ein Twitter-Profil besteht ja nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man stolpert ja immer mal wieder über die Selbstbeschreibung &#8220;Web Evangelist&#8221; und ähnliches, sei es bei Twitter, in Blogs oder Büchern. Mein erster Gedanke war &#8220;Cool.&#8221; Mein zweiter Gedanke war &#8220;Hm. Bedenkliche Nähe zu Religiosität.&#8221; Nun ist die Bezeichnung Evangelist nicht ganz neu, verbreitet sich aber dank Twitter rasend schnell. Ein Twitter-Profil besteht ja nur aus Bild, Website und Selbstbeschreibung. Eitel wie der Mensch ist, scheint ein simpler &#8220;Experte&#8221; nicht zu genügen. Das muss schon höheres her.</p>
<p>Natürlich ist es legitim, Ausdrücke und Phrasen anderen Lebensbereichen oder Sprachen zu entlehnen und umzudeuten. Häufig geschieht das ja in Zusammenhang mit neuen Technologien, Innovationen usw. die noch ein eigenes Vokabular entwickeln müssen. Naheliegend, dass auf Worte zurückgegriffen wird, die semiotisch bereits belegt sind.</p>
<p>Evangelisten sind zunächst Verkünder einer Heilslehre. Mir ist es hauptsächlich ein Begriff für missionarische Prediger. Aber darf man sich selbst als Evangelist bezeichnen? Klar, wenn man sich berufen fühlt, dann schon. Im englischen, v.a. us-amerikanischen Raum ist die weiter gehende Bezeichnung &#8220;technology evangelist&#8221; durchaus gebräuchlich, mitunter sogar als Berufsbezeichnung, z.B. bei Microsoft oder Apple. Aber was genau tut ein solcher Evangelist? Er will Unterstützung für eine Technologie erzeugen und ist als Begeisterungsträger zu sehen. Er ist kein unabhängiger Berater!</p>
<p>Klappern gehört zum Handwerk, die eigenen Leistungen muss man gerade als Freelancer und Berater deutlich machen. Wenn man sich nun aber als Evangelist bezeichnet, bedeutet das für mich, dass der Nutzen des Webs nicht hinterfragt, sondern als gegeben hingenommen wird. In erster Linie geht es aber eben nicht um die Technologie, sondern um die Inhalte. Und ist nicht vielmehr ein gewisser kritischer Abstand notwendig,  um Tools und Gadgets im Rahmen einer Strategie sinnvoll einzusetzen?</p>
<p>Gut vorstellbar, dass der Begriff Eingang in den Sprachschatz findet, einfach weil es eine ausreichend große Masse gibt, die ihn verwendet. Vielleicht bleibt es aber auch nur eine Vokabel der Online-Gemeinde, die den Sprung ins richtige Leben nicht schafft.</p>
<p>Nett hierzu und viel böser ist der Beitrag beim <a href="http://www.konzeptioner-texter.de/2009/06/evangelistenschwemme/" target="_blank">B2BTexter</a>.</p>
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